Willkommen auf unserer Homepage!

Wir sind "nicht nur ein Karnevalsverein" - der Domsitzung e.V. wurde zur Unterstützung des Kölner Doms gegründet und spendet jährlich den Erlös der Karnevalssitzung "Domsitzung" an das Domkapitel zur Finanzierung verschiedener Projekte.
Eines unserer letzten sehr großen Projekte war die Rekonstruktion des Fensters "Das Jüngste Gericht" von Johannes Klein über dem Petrusportal (Eingang Glockenturm), das im Jahr 2010 eingebaut wurde.
In den vergangenen drei Jahren haben wir uns mit einem eigenen großen Stern, am Projekt "11.000 Sterne für den Kölner Dom" der Kulturstiftung Kölner Dom beteiligt, als auch die Patenschaft für die Defibrillatoren im Dom selber übernommen.
Die Karnevalssitzung "Domsitzung" als unsere Hauptveranstaltung steht jedes Jahr unter einem eigenen Motto und wird mit viel Liebe zum Detail von uns vorbereitet und durchgeführt. Wir engagieren uns allerdings im Sinne der Sache das ganze Jahr über.

Absage der Veranstaltungen in der Session 2020/2021

Auch die Domsitzung e.V. hat für das Jubiläumsjahr 2021 (25 Jahre Domsitzung) Ihre Veranstaltungen abgesagt.

Die einhellige Meinung des Vorstandes lautet: „Es ist schade, dass wir unser Jubiläumsjahr nicht wie geplant 2021 feiern können, aber die Corona Pandemie lässt uns keine andere Möglichkeit.
Wir tragen Verantwortung für die Menschen, die unsere Veranstaltungen besuchen sowie für die Künstler und nicht zuletzt auch für unsere Mitglieder.“

Diese Entscheidung ist allen schwer gefallen, war aber alternativlos.
Wir setzen unsere Hoffnung auf die Session in 2021/2022, in der wir dann das Jubiläum in gebührender Weise „nachfeiern“ werden.

 

Abgesagt wurden:

  1. - Vegil in der Ursulinen Kirche am 13. Dezember 2020
  2. - Domsitzung un Fründe am 02. Januar 2021 Kasino des Treuen Husar
  3. - Jubiläumssitzung am 24.Januar 2021 im Theater im Tanzbrunnen

Interview bei Domradio: Domsitzung in Zeiten von Corona?

Bis zur nächsten Domsitzung ist es noch eine ganze Weile hin.

Aber auch unser Verein muss sich jetzt schon Gedanken machen, ob und in welcher Form die nächste Domsitzung 2021 stattfinden kann.

Das Domradio hat unseren Vorsitzenden Heinz-Theo Müller genau zu diesem Thema interviewt. Sie können sich das komplette Interview hier anhören.

Weitere Infos zu Domradio finden Sie unter: domradio.de

Mitglieder Ausflug nach Maria Laach

Einen schöneren Tag hätte sich die Truppe von knapp 20 Teilnehmern nicht wünschen können. Der Ausflug nach Maria Laach startete in Köln bei strahlendem Sonnenschein. Zunächst nahm die Gruppe an der heiligen Messe mit Pater Philipp teil.
Nach einem kurzen Mittagessen führte Pater Philipp die Teilnehmer im Kloster herum. Dabei erzählte er einiges zur Geschichte des Klosters Maria Laach. Pater Philipp gab aber auch Einblicke in künftige Projekte, die auf dem Klostergelände umgesetzt werden sollen. Dazu zählen unter anderem der Umbau des Hotels und des Restaurants.
Ein Höhepunkt der Führung war sicherlich die alte Klosterbibliothek. Besonders beeindruckend war die indirekte Beleuchtung der Bücher. Ein Knopfdruck und alle Bücher sind mit modernster LED-Technik ausgeleuchtet. Und das Licht ist so ausgerichtet, dass nur ganz wenig Schatten beim Lesen am Regal auf die Bücher fällt.
Nach der Non, die in Latein gesungen wurde, machte sich die Truppe auf zum nahegelegenen Ort Kruft. In einem kleinen, aber sehr gemütlichen Café gab es leckeren selbstgemachten Kuchen.
Einen bleibenden Eindruck hinterließ bei der Gruppe auch die prachtvolle Kirche St. Dionysius im Ort. Von außen sieht sie eher aus wie eine normale Kirche. Innen tut sich aber ein gewaltiger Raum auf, den niemand von außen so erwartet hätte.
Am frühen Abend war die Gruppe wieder in Köln angekommen, bei noch fast strahlendem Sonnenschein.

Unser Stern für den Dom

Im November 2017 war es soweit. An einem kalten Montagmorgen um 9.30 Uhr fanden wir uns mit einer kleinen Abordnung vor dem Portal ein, in dessen Fußboden unser Basaltstern eingefasst werden sollte. Die eigentliche Idee war es einige Fotos zur Dokumentation der Sternlegung für unser Archiv und das Sessionsheft zu machen. Dass wir die Gelegenheit bekämen den Stern höchst selber in den Boden einzulassen und mit ein paar gezielten Hammerschlägen zu fixieren, damit hatten wir nicht gerechnet. Es freute uns umso mehr. Die gefühlte Verbindung zu unserem Stern ist durch diesen Akt noch einmal größer.


Rückblende: Inspiriert vom mittelalterlichen Fußbodenmuster einer der Chorkapellen des Doms, hatten die Mitarbeiter der Dombauhütte vor einigen Jahren die Idee zum Entwurf und zur Umsetzung des „Sternenteppichs“. Das Ergebnis dieses Generationenprojektes wird der Idee optisch, wie emotional mehr als gerecht und kann sich sehen lassen. Zwei Jahre haben wir die Erlöse und Spenden unserer Domsitzung der Kulturstiftung Kölner Dom für das Projekt 11.000 Sterne für den Kölner Dom zur Verfügung gestellt. Die ersten gut 360 Sterne wurden nun in den Boden vor dem Kölner Dom eingelassen und ergaben nach und nach den genannten großen Sternenteppich vor den Portalen des Kölner Domes. Es gibt kleine Sterne aus einem handgefertigten Bronzeguss, der mit einer individuellen Inschrift versehen wurde. Und es gibt große Sterne aus hochwertigem Basaltstein. Die Inschriften in den großen Sternen bestehen aus einzelnen Messingbuchstaben, die von Hand eingesetzt wurden. Bei unserem großen Stern ist auch der sitzende Dom, als Logo mit angefertigt und in den Stein eingearbeitet worden.


Zurück im November 2017: Am Freitag derselben Woche, in der wir unseren Stern also selber mit „handverlegen“ durften, hatte die Kulturstiftung Kölner Dom nun zum Festakt der Einweihung geladen. Viele der Einzelstifter, Familien, Einrichtungen und Unternehmen fanden sich im Hochchor mit Blick auf den Dreikönigsschrein ein. Moderiert von Domprobst Prälat Gerd Bachner und dem Geschäftsführer der Domkloster 4 GmbH Klaus Bispinck wurde der Festakt vollzogen. Alle Sternstifter wurden genannt, nach vorne gebeten und mit persönlichem Dank und einer sehr schönen Urkunde versehen. Nach der Verteilung der Urkunden ging es versammelt zum Liegeplatz der Sterne. Mit kleinem Gebet und Weihwasser wurde der Sternteppich nun gesegnet. Ein überaus feierlicher und bewegender Moment. Im Anschluss gab es bei Gebäck, Glühwein und guten Gesprächen die Möglichkeit die Eindrücke zu teilen und zu vertiefen. Das Projekt „unser Stern für den Dom“ ist damit zwar abgeschlossen. Emotional wirkt es aber noch sehr lange nach. Wir freuen uns auf die vielen kommenden Momente, in denen wir uns unseren Stern am Dom in Zukunft anschauen.

Die Domsitzung unterstützt die neue Kampagne für rücksichtsvolles Feiern im Straßenkarneval

Das Festkomitee Kölner Karneval hat gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Köln und der Willi-Ostermann-Gesellschaft eine neue Kampagane vorgestellt, die für rücksichtsvolles Verhalten während der tollen Tage wirbt. Das freut uns als Domsitzung e.V. ganz besonders, da gerade in den letzten Jahren auch unser schöner Kölner Dom durch rücksichtsloses Verhalten in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wir befürworten und unterstützen die Kampagne im vollen Umfang.

Mit dem Elften im Elften steht die Session kurz bevor und auch wenn die Freude überwiegt, sind die negativen Begleiterscheinungen an den tollen Tagen immer wieder deutlich spürbar: Übermäßiger Alkoholkonsum, Müll und Wildpinkler sind häufiger im Straßenbild an den Feierknotenpunkten der Stadt anzutreffen und haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

Der Kölner Karneval zeigt sich dabei wie so oft als Spiegel der gesamten Stadtgesellschaft und hat mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie andere Großveranstaltungen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass der Karneval ein Stück kölsches Brauchtum ist, ein traditionelles Fest mit vielen positiven Facetten. Und die große Mehrheit der Jecken nimmt auch beim Feiern Rücksicht auf ihre Mitbürger. Für alle anderen gibt es seit dem 31.Oktober eine humorvolle Erinnerung: Gemeinsam mit der Stadt Köln und der Willi-Ostermann-Gesellschaft als Veranstalter der Sessionseröffnung auf dem Altermarkt startet das Festkomitee Kölner Karneval diese Woche eine Kampagne für rücksichtsvolles Feiern im Straßenkarneval.

Mit der neuen Kampagne legt der Kölner Karneval den Finger in eine Wunde, die viele schmerzt: Der vermehrte Müll und Unrat in der fünften Jahreszeit. Drei Motive nehmen sich die drängendsten Probleme vor und zeigen augenzwinkernd, was all das im Karneval zu suchen hat: nichts. So heißt es etwa auf einem der Plakate: "Das 'M' in Karneval steht für 'Müll'. Merkste selber, ne?"