Willkommen auf unserer Homepage!

Wir sind "nicht nur ein Karnevalsverein" - der Domsitzung e.V. wurde zur Unterstützung des Kölner Doms gegründet und spendet jährlich den Erlös der Karnevalssitzung "Domsitzung" an das Domkapitel zur Finanzierung verschiedener Projekte.
Eines unserer letzten sehr großen Projekte war die Rekonstruktion des Fensters "Das Jüngste Gericht" von Johannes Klein über dem Petrusportal (Eingang Glockenturm), das im Jahr 2010 eingebaut wurde.
In den vergangenen drei Jahren haben wir uns mit einem eigenen großen Stern, am Projekt "11.000 Sterne für den Kölner Dom" der Kulturstiftung Kölner Dom beteiligt, als auch die Patenschaft für die Defibrillatoren im Dom selber übernommen.
Die Karnevalssitzung "Domsitzung" als unsere Hauptveranstaltung steht jedes Jahr unter einem eigenen Motto und wird mit viel Liebe zum Detail von uns vorbereitet und durchgeführt. Wir engagieren uns allerdings im Sinne der Sache das ganze Jahr über.

Die Domsitzung unterstützt die neue Kampagne für rücksichtsvolles Feiern im Straßenkarneval

Das Festkomitee Kölner Karneval hat gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Köln und der Willi-Ostermann-Gesellschaft eine neue Kampagane vorgestellt, die für rücksichtsvolles Verhalten während der tollen Tage wirbt. Das freut uns als Domsitzung e.V. ganz besonders, da gerade in den letzten Jahren auch unser schöner Kölner Dom durch rücksichtsloses Verhalten in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wir befürworten und unterstützen die Kampagne im vollen Umfang.

Mit dem Elften im Elften steht die Session kurz bevor und auch wenn die Freude überwiegt, sind die negativen Begleiterscheinungen an den tollen Tagen immer wieder deutlich spürbar: Übermäßiger Alkoholkonsum, Müll und Wildpinkler sind häufiger im Straßenbild an den Feierknotenpunkten der Stadt anzutreffen und haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

Der Kölner Karneval zeigt sich dabei wie so oft als Spiegel der gesamten Stadtgesellschaft und hat mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie andere Großveranstaltungen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass der Karneval ein Stück kölsches Brauchtum ist, ein traditionelles Fest mit vielen positiven Facetten. Und die große Mehrheit der Jecken nimmt auch beim Feiern Rücksicht auf ihre Mitbürger. Für alle anderen gibt es seit dem 31.Oktober eine humorvolle Erinnerung: Gemeinsam mit der Stadt Köln und der Willi-Ostermann-Gesellschaft als Veranstalter der Sessionseröffnung auf dem Altermarkt startet das Festkomitee Kölner Karneval diese Woche eine Kampagne für rücksichtsvolles Feiern im Straßenkarneval.

Mit der neuen Kampagne legt der Kölner Karneval den Finger in eine Wunde, die viele schmerzt: Der vermehrte Müll und Unrat in der fünften Jahreszeit. Drei Motive nehmen sich die drängendsten Probleme vor und zeigen augenzwinkernd, was all das im Karneval zu suchen hat: nichts. So heißt es etwa auf einem der Plakate: "Das 'M' in Karneval steht für 'Müll'. Merkste selber, ne?"

Hospitierende Mitgliedschaft im Festkomitee des Kölner Karnevals von 1823 e.V.

Wir freuen uns riesig!
Seit Montag, dem 16. Oktober 2017 sind wir mit unserem Domsitzung e.V. hospitierendes Mitglied im Festkomitee des Kölner Karnevals von 1823 e.V.

Ein ganz großes Dankeschön an alle, die uns auf diesem Wege dahin so treu unterstützt haben.

Domsitzung und Kölle Alaaf!

Domsitzungsfördermitglieder Treffen 2017

Auch im Jahr 2017 setzten wir den guten Brauch des Domsitzungsfördermitglieder Treffens fort. Mitglieder und Fördermitglieder unserer Domsitzung trafen sich am 07. Oktober 2017 am Dompfarrsaal um sich auf eine besondere Domführung mit Tiefgang einzustimmen.

Unter dem Motto: „Einmal unter dem Dom durch und zurück“ hatten Dombaumeister Peter Füssenich und sein Stellvertreter Albert Diestelrath eine eigens für uns angepasste Führung durch das unterirdische Reich unseres Doms vorbereitet. Die gut zweistündige und immer spannende Besichtigung und Führung fand in vier Gruppen statt. Es gab vieles zu entdecken und zu erfahren über die ersten Bauwerke an dieser Stelle und die Herausforderung einer jeden Zeit des Bauens am Kölner Dom. Besonders die Geschichten zu Kaiser Karl des Großen und seiner Beziehung zum Standort Köln waren höchst interessant. Passend zum Motto der Session 2017 fand Peter Füssenich einen sehr schönen Abschluss der Führungen im Raum des renovierten Baptisteriums. Es gab großen Applaus aus dem Rund der 75 Teilnehmer. An dieser Stelle sei noch einmal der große Dank an Dombaumeister und Stellvertreter, sowie an alle anderen Helfer ausgesprochen.

Alle, die in der Vergangenheit bei den Treffen dabei waren wissen: Fester Bestandteil des Treffens ist auch der gemeinsame Imbiss im Anschluss an das vorbereitete Kulturprogramm. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden Kontakte zu pflegen und ein wenig „Klaaf un Tratsch“ rund um die Domsitzung und den Fastelovend zu halten. Zum Essen fanden wir uns dann wieder im Dompfarrsaal ein. Das Wirtshaus „Em Höttche“ aus Köln Dellbrück hatte ein tolles Buffet vorbereitet. Bei deftiger Suppe und Kölsch ließen wir so den Tag ausklingen.

Fazit: Wir hatten einen sehr informativen und spannenden Nachmittag im Kreise der Fördermitglieder unserer Domsitzung

Präsident und Stellv. Vorsitzender (komm.) Mario Anastasi

Wir trauern um Kardinal Meisner

Der Kölner Karneval trauert um Joachim Kardinal Meisner. Er starb am frühen Mittwochmorgen im Alter von 83 Jahren.
Kardinal Meisner stand ab 1989 an der Spitze des Kölner Erzbistum und war seitdem dem Kölner Karneval immer eng verbunden. Mit ihm gemeinsam wurde 2007 der Gottesdienst für Kölner Karnevalisten ins Leben gerufen, der seither fester Bestandteil jeder Session ist und jedes Jahr tausende Jecken in den Kölner Dom zieht. Acht dieser Gottesdienste hielt Kardinal Meisner bis zu seiner Rücktritt 2014 selbst und schloss diese gerne mit einem herzlichen "Kölle Alaaf". Alle Kölner Dreigestirne empfing Kardinal Meisner während seiner Amtszeit. 2011 geleitete er das Kölner Dreigestirn nach Rom und ermöglichte eine Audienz bei Papst Benedikt XVI. Köln und der Kölner Karneval haben Kardinal Meisner viel zu verdanken.
 
(Kölner Karneval)

Domsitzung - „Es mer op en Kinddäuf enjelade“

Auch in diesem Jahr haben wir gerne das Rosenmontags-Motto „Wenn mir uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ aufgegriffen und auf die Domsitzung abgestimmt.
Pänz, Köln, Kirche, Dom: Was liegt da näher, als mit der Taufe anzufangen?
Das Lied von Willy Ostermann „Es mer op en Kinddäuf enjelade“, zur Zeit der vorletzten Jahrhundertwende in Szene gesetzt von den Bläck Fööss, wurde unsere Inspiration.
Zusätzlich wurde durch die aktuelle Umgestaltung der östlichen Dom-Umgebung auch das historische Baptisterium wieder ins Sichtfeld gerückt, was uns dazu veranlasste, dieses ins Bühnenbild zu integrieren und als Motiv für den Orden zu wählen.

Die Sitzung begann mit einem Loch im Programm. Dies überbrückte unser Präsident Mario Anastasi mit schunkelfreudigen Liedern, gespielt von unserer Sitzungskapelle „Straberger Jägerkapelle“.
Michael Hirsch, Leadsänger von Hanak, kam spontan auf die Bühne und stimmte das von ihm geschriebene Domsitzungslied „Pänz vum Dom“ an, so wurde die Verspätung der Roten Funken gekonnt genutzt.

Schließlich konnte der feierliche Einzug des Elferrates (bei uns sind das fast 2 Elferräte!) als Taufgesellschaft zu Klängen des Ostermann-Liedes nun stattfinden. An der Spitze der Gesellschaft ging Mario in Soutane und Birett, quasi dem Kostüm des Priesters, mit samt seinen Messdienern. Der Täufling schob den Kinderwagen selber und die Taufgesellschaft ging nach feierlicher Prozession nahtlos in überschwängliche Feierlaune über und belebte in gewohnter Weise das Bühnenbild.

Zu folgendem Programm:
Rote Funken  ·  Ne bergische Jung  ·  Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener  ·  Guido Cantz  · 
Cat Ballou  ·  Paveier  ·  Marc Metzger  ·  Kasalla  ·  Dreigestirn  ·  Klaus und Willi  ·  Höhner
wurde im Saal und auf der Bühne herzlichst gelacht, geschunkelt, kräftig gesungen und getanzt.

Während der Sitzung ging die Schirmherrschaft von unserem bisherigen Schirmherren Dr. Norbert Feldhoff auf den neuen Dompropst Prälat Gerd Bachner über. Dieser nahm dann auch sehr gerne unseren Scheck über 5.500 Euro entgegen. Damit ist die Finanzierung unseres Sterns im Rahmen der „11.000 Sterne für den Dom“ vervollständigt.
Die Sitzung klang bis nach Mitternacht im Foyer mit kölscher Musik, aufgelegt von unserem Mitglied DJ Eifel Fetz, aus.

Wir bedanken uns bei unserem treuen Publikum, das auch bei den auftretenden Künstlern immer bleibenden Eindruck macht. Es zeichnet sich aus durch stilles Zuhören und ausgelassenes Feiern an den entsprechenden Stellen – so macht eine Sitzung Spaß!

Mittlerweile sind alle Requisiten wieder im Keller verstaut und viele positive Rückmeldungen von Besuchern haben uns erreicht.

Nach der Sitzung ist vor der Sitzung und so sind wir schon gespannt auf das nächste Kölner Motto!